Steuern

Unter Steuern versteht man grob gesagt Einnahmen des Staates. Diese werden benötigt, damit der Staat seine Aufgaben erfüllen kann. Auch wenn man selbst nicht unmittelbar in den Genuss der Leistungen kommt, ist man als österreichischer Bürger verpflichtet, einen Anteil zur Finanzierung von öffentlichen Leistungen beizutragen.
Steuern oder Abgaben stehen keine Gegenleistungen gegenüber, sie dienen lediglich der Finanzierung von staatlichen Leistungen.

Zu den bekanntesten Steuern in Österreich zählen unter anderem die Einkommensteuer, die Immobilienertragssteuer, die Umsatzsteuer, die Lohnsteuer oder zum Beispiel der Kirchenbeitrag.
Auch die  Erbschaftsteuer und Schenkungssteuer zählen durch ihre Abschaffung im Zuge  der Reform 2008 zu den am meisten thematisierten Abgaben in den letzten Jahren.

In vielen Fällen ist es möglich, sich einen Teil seiner Steuern zurückzuholen, bzw. zu sparen.
So kann man beispielsweise durch eine jährliche Arbeitnehmerveranlagung (Steuererklärung) bereits bezahlte Steuern und Ausgaben vermindern und auszahlen lassen oder durch einen Familienbonus Plus Steuern sparen, wenn man als berufstätige Person Kinder hat.

Um zu wissen, zu welcher der Steuerklassen man selbst mit seinem Einkommen zählt, kann man dies in den Tabellen unseres Steuerklassen-Ratgebers nachlesen.

Steuern kann man nach unterschiedlichen Kriterien unterteilen.

Nach Art der Erhebung:

Direkte Steuern
Hier sind Steuerschuldner und Steuerträger identisch
(z.B. Körperschaftssteuer, Einkommensteuer)

Indirekte Steuern Steuerschuldner und Steuerträger
sind nicht identisch
(z.B. Tabaksteuer, Umsatzsteuer, Mineralölsteuer)

Nach dem Steuergegenstand:

Ertragsteuern
(z.B. Körperschaftssteuer, Einkommensteuer)

Verkehrsteuern
(z.B. Grunderwerbsteuer, Umsatzsteuer, Kraftfahrzeugsteuer)

Vermögensteuern
(z.B. Grundsteuer)

Verbrauchsteuern
(z.B. Alkoholsteuer, Tabaksteuer, Mineralölsteuer)

Nach der Ertragshoheit:

Gemeinschaftliche Bundesabgaben
(z.B. Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Körperschaftssteuer)

Ausschließliche Bundesabgaben
(z.B. Stempelgebühren und Rechtsgebühren)

Ausschließende Gemeindeabgaben/
Landesabgaben

(z.B. Grundsteuer, Kommunalsteuer, Fremdenverkehrsabgabe)

Nach Personensteuern
und Sachsteuern:

Personensteuern
Persönliche Situation des Steuerschuldners ist entscheidend für den Steuergegenstand
(Höhe des Einkommens oder Familienstand)

Sachsteuern
Objektbezogene Merkmale sind für Steuerhöhe entscheidend

Nach
Veranlagungs-steuern und Selbstbemessungs-steuern:

Veranlagungssteuern
Auf Basis der Steuererklärung setzt das Finanzamt die Steuer für ein Kalenderjahr fest

Selbstbemessungssteuern
Der Steuerpflichtige berechnet die Steuern selbst

(z.B. Versicherungssteuer)

Nach Steuern,
die regelmäßig
oder einmalig
zu erheben sind:

Regelmäßige
Abschnittssteuern

( z.B. Umsatzsteuer, Einkommensteuer)

Einmalige Steuern
(z.B. Grunderwerbsteuer)

Mario Schantl

Mario Schantl

Mario Schantl kann bereits jahrelange Erfahrung in der Finanz- und Immobilienbranche aufweisen. Als Inhaber und Geschäftsführer einer Agentur ist er mit dem Unternehmertum und wirtschaftlichen Aspekten bestens vertraut und der ideale Ansprechpartner wenn es sich um Steuern, Finanzen und Wohnraumfinanzierung handelt.

Hinweis:

Der Artikel wurde sorgfältig recherchiert. Dennoch kann keine Haftung für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte und weiterführenden Links übernommen werden.

*Affiliate Links:

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Informationen neutral und ohne Werbezuschüsse zu recherchieren und unseren Lesern zur Verfügung zu stellen. Um das zu gewährleisten verwenden wir Affiliate Links.

Wenn Sie über diese Links surfen, erhalten wir Zuschüsse die das Portal unterstützen.