Studentenkonto

Das Studentenleben besitzt seine Härten. Das weiß jeder, der einen bestimmten Notenschnitt halten möchte oder sich nach einer langen Nacht in eine wichtige Vorlesung quält. Aber zu viele Gebühren gehören keinesfalls zu den großen Problemen von Studenten. Praktisch überall bekommen sie freie Eintritte und Rabatte. Darüber hinaus sind auch alle ordentlichen Studentenkonten kostenlos zu haben. In eine Kostenfalle kann also nicht getappt werden. Trotzdem lohnt sich ein Vergleich der jeweiligen Vorteile, der mit diesen Infos ein wenig leichter fallen könnte.


 

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Welche Konten kommen für Studenten in Frage?

Selbstverständlich offenbaren viele Banken schon durch die Benennung ihrer Konten die gewünschte Zielgruppe. Das gilt für Gehaltskonten, für Seniorenkonten und für Studentenkonten. Es kann sich aber für Studenten auch auszahlen ein wenig über den Tellerrand zu blicken.

Kürzlich hat sich der Markt für Girokonten nämlich grundsätzlich in die Richtung kostenlos entwickelt. Immer mehr Banken gehen mit einem kostenlosen Girokonto auf Kundenfang und bieten nicht nur ausgezeichnete Konditionen, sondern ebenso lukrative Boni. Bei vielen dieser Angebote ist auch kein regelmäßiger Eingang eines Gehalts von Nöten. Es kann sich also rentieren, diese Konten mit in den Vergleich einzubeziehen. Zwei gute Beispiele für diese Entwicklung wären Number26 und die hellobank!, die zwar kaum zusätzliche Vorteile bei ihrem Studentenkonto bietet, aber das kann wiederum seinen ganz eigenen Reiz haben.

Was bietet ein Studentenkonto?

Obwohl es bei einem klugen Vergleich vor allem um die Unterschiede geht, sollte jedes Studentenkonto ein Mindestmaß an Leistungen erbringen:

  • Kostenfreie Kontoführung inkl. aller Buchungszeilen
  • Kostenfreie Bargeldbehebung (zB mittels Bankomatkarte)
  • Kostenfreies Online und Mobile Banking
  • Kostenfreie Kontoauszüge elektronisch oder auf dem Postweg
  • Gratis Einrichtung von Daueraufträgen und Abbuchungsaufträgen

Erst wenn diese Mindestanforderungen erfüllt sind, kann anhand der einzigartigen Eigenschaften der verschiedenen Studentenkonten eine Wahl getroffen werden.

Hinweis: Da praktisch alle Studentenkonten einen Überziehungsrahmen anbieten, sollten geringe Sollzinsen als zusätzliche Mindestanforderung angesehen werden, denn viele Studenten müssen am Ende des Monats überziehen.

Wie unterscheiden sich Studentenkonten im Vergleich?

Trotz der erwähnten Gemeinsamkeiten versuchen die verschiedenen Banken natürlich ein einzigartiges Paket zu schmieden, um sich von allen Konkurrenten abzuheben. Diese Unique Selling Propositions (USPs) ändern sich natürlich immer wieder, aber wir können hier als Orientierung einige populäre Beispiele auf dem aktuellen Markt anführen (Stand Mai 2017), die zeigen auf was bei der Auswahl zu achten ist.

Erste Bank

Besonders attraktiv und einzigartig erscheint das „Erste Bank“ Angebot. Dort bekommen Studenten nicht nur eine gewöhnliche Bankomatkarte zur kostenlosen Bargeldbehebung ausgehändigt. Die Karte ist gleichzeitig ein internationaler Studentenausweis mit dem viele Begünstigungen einher gehen. Vielerorts fungiert der Ausweis als kostenlose oder vergünstigte Eintrittskarte. In das Paket ist auch ein 40 Euro Startguthaben und ein Rabatt für den Druck der Abschlussarbeit geschnürt. All dies gibt es bis zum 30. Lebensjahr, was auch keine Selbstverständlichkeit unter den Studentenkonten darstellt.

Raiffeisen Bank

Unter Studenten steht soziales Engagement sehr hoch im Kurs. Genau in diese Bresche schlägt das Angebot der Raiffeisen Bank. Mittels einer Kontoeröffnung wird nämlich eine Ziege für eine Familie in Afrika gespendet. Trotz dieser sinnvollen Spende genießen die Kontoinhaber eine Reihe von lukrativen Vergünstigungen und können viel vom eigenen Geld sparen. Neben der kostenlosen Kontoführung kann eine VISA Kreditkarte mit 40 Startguthaben beantragt werden. Das Binden der Abschlussarbeit wird ebenfalls finanziell unterstützt und es sind sogar eine Reihe von Absicherungen, wie eine Unfallversicherung mit der Übernahme von Rückbringungskosten, möglich. Außerdem bietet der Raiffeisen Club vielleicht die größte Palette an vergünstigten Events.

hellobank!

Um kein Bild einer komplett heilen Studentenwelt zu zeichnen, wollen wir ein Konto auch mit ein wenig Kritik erwähnen. Das Studentenkonto der hellobank! bietet zwar alle erwähnten Mindestkriterien, wie kostenlose Kontoführung oder Bargeldbehebung, an. Aber in Relation zum normalen, kostenlosen Girokonto werden die Studis nicht mit besonderem Vorzug behandelt. Sogar für die Kreditkarte muss ein monatlicher Mindesteingang von 500 Euro nachgewiesen werden. Nur in Sachen Sollzinsen empfiehlt sich das Angebot dieser Direktbank. Aber auch dieser Hinsicht genießen normale Arbeitnehmer den gleichen Vorteil. Zumindest macht es so kaum einen Unterschied, dass dieses Studentenkonto nur bis zum 27. Lebensjahr läuft, denn ein Umstieg zum Standardkonto ist in Sachen Konditionen kaum zu bemerken. Aus dieser Perspektive kann die relative Gleichbehandlung aller Bankkunden auch ein Vorteil sein. Nach Abschluss des Studiums muss man nicht mühsam nach einem neuen Konto suchen.

Weitere Informationen:

www.kostenlostesgirokonto.at
www.iamstudent.at/blog/studentenkonto/

Mario Schantl

Mario Schantl

Mario Schantl kann bereits jahrelange Erfahrung in der Finanz- und Immobilienbranche aufweisen. Als Inhaber und Geschäftsführer einer Agentur ist er mit dem Unternehmertum und wirtschaftlichen Aspekten bestens vertraut und der ideale Ansprechpartner wenn es sich um Steuern, Finanzen und Wohnraumfinanzierung handelt.

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