Wohnbauförderung

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Bestimmungen der Wohnbauförderung unterscheiden sich je nach Bundesland nicht nur in der Höhe, sondern auch in den Voraussetzungen.
  • In der Regel wird nur der Hauptwohnsitz gefördert. Zweitwohnsitze oder Ferienhäuser erhalten üblicherweise keine Förderung.
  • Handelt es sich um eine sogenannte Personenförderung, sind zur Bewilligung einer Wohnbauförderung das Haushaltseinkommen und die zu fördernde Wohnnutzfläche ausschlaggebend.

Wohnbauförderung in Österreich

Durch die Wohnbauförderung soll die Schaffung von Wohnraum in Form von Neubauten, Umbauten, Sanierungen und Renovierungen aber auch Zubauten gefördert werden.
Die Bestimmungen der Wohnbauförderung unterscheiden sich je nach Bundesland nicht nur in der Höhe, sondern auch in den Voraussetzungen.
Unterschiedliche Bauvorhaben werden zudem auch in unterschiedlicher Form gefördert.

Wohnbaufoerderung
Quelle: bigstockphoto.com – Stockfoto-ID: 272751412, Copyright: ilixe48

Man sollte sich daher bereits während der Planung über mögliche Förderungen im eigenen Bundesland informieren und diese vergleichen.
Um alle vorhandenen Wohnbaufördermittel des Bundeslandes ausschöpfen zu können, zahlt es sich aus, sich in dieser Phase von einem unabhängigen Finanzierungsberater unterstützen zu lassen. Dieser Finanzexperte kennt die Branche, die Bedingungen und kann jemanden über die vielen Möglichkeiten aufklären.

Die Arten der Wohnbauförderung

Die unterschiedlichen Wohnbauförderungen lassen sich grundsätzlich wie folgt kategorisieren:

  • Günstige Darlehen: meist als Landesdarlehen oder Eigenmittelersatzdarlehen
  • Zuschüsse in der Rückzahlung von Darlehen: in aller Regel Annuitäten- und Zinszuschüsse des jeweiligen Bundeslandes
  • Nicht rückzahlbare (Bau-)Zuschüsse: meist einmalige Zuschüssen, die nicht getilgt werden müssen

Wer kann eine Wohnbauförderung beantragen?

Im Grunde kann jeder österreichische Staatsbürger um Wohnbauförderung ansuchen, wenn dieser Eigentümer oder Miteigentümer einer Immobilie ist. Besitzt man eine Liegenschaft in Österreich, gilt dies ebenfalls für EU-Bürger ohne österreichische Staatsbürgerschaft.
Weitere Grundvoraussetzung ist, dass es sich beim Antragsteller um eine volljährige Person mit dem Bezug eines eigenen Einkommen handelt.

Was wird gefördert?

In der Regel wird nur der Hauptwohnsitz gefördert. Zweitwohnsitze oder Ferienhäuser erhalten üblicherweise keine Förderung. Das begründet sich auf den Bestimmungen der Wohnbauförderung. Diese besagen, dass eine “ständige oder ganzjährige Nutzung zur Befriedigung eines dringenden Wohnbedürfnisses” bestehen muss.
Handelt es sich um eine sogenannte Personenförderung, sind zur Bewilligung einer Wohnbauförderung das Haushaltseinkommen und die zu fördernde Wohnnutzfläche ausschlaggebend.

Berechnung der Einkommensgrenzen bei der Wohnbauförderung

Wohnbauförderungen sind meist an gewisse Einkommensgrenzen gebunden, diese können je nach Bundesland unterschiedlich hoch sein. Oftmals wird zur Bemessungsgrundlage das Haushaltseinkommen aus dem Vorjahr herangezogen.
Während Arbeitslosengeld, Kinderbetreuungsgeld, Wochengeld, Studienbeihilfen sowie Alimentszahlungen dem Jahreseinkommen hinzuzurechnen sind, zählt die Familienbeihilfe in der Regel nicht als Einkommen.

Im Falle einer Selbstständigkeit gilt der Einkommensteuerbescheid aus dem Vorjahr als Grundlage der Bemessung, Verlustvorträge werden meist nicht berücksichtigt. Als selbstständige Person sollte man sich daher genau bei der zuständigen Behörde im jeweiligen Bundesland informieren.

Wohnbauförderungen & Landesdarlehen

Ziel der Wohnbauförderung ist es seit 100 Jahren, Bürgern die Chance auf eine leistbares Eigenheim zu geben. Egal ob Bauen oder Kaufen, die Schaffung von Wohnraum steht im Vordergrund und soll gefördert werden. Die einzelnen Maßnahmen werden dabei regelmäßig überarbeitet, um zeitgemäß zu bleiben.

Zuständig für die Bestimmungen und die einzelnen Maßnahmen sind die jeweiligen Bundesländer – sie vergeben beispielsweise Darlehen mit günstigen Zinsen, helfen mit Eigenmittelersatzdarlehen aus und gewähren nicht Zuschüsse, welche nicht zurückgezahlt werden müssen.

Wohnbauförderung der einzelnen Bundesländer (Stand Oktober 2019)

Im Folgendem findet man eine kurze Übersicht zu allen Darlehen der einzelnen Bundesländer und die jeweiligen zuständigen Behörden.

Wohnbauförderung Burgenland

Kontakt – Wohnbauförderung Burgenland
Amt der Burgenländischen Landesregierung
Landhaus Neu – Europaplatz 1
7000 Eisenstadt
Telefon:+43 2682/600 oder +43 57/600-2800
Fax: +43 2682/600-2060
E-Mail: post.wbf@bgld.gv.at

Die Wohnbauförderung im Burgenland besteht aus mehreren Maßnahmen.
Es gelten für alle Landesdarlehen klare Einkommensgrenzen und ein Mindesteinkommen.
Das Einkommen darf bei einem Haushalt mit drei Personen 66.500 Euro pro Jahr nicht über- und 1350 Euro nicht unterschreiten.
Je nach Wohnnutzfläche wird der Förderungsbetrag in Staffeln gewährt, es gilt eine maximale förderbare Nutzfläche von 200 Quadratmetern pro Wohneinheit.

Wird die maximal förderbare Wohnnutzfläche von 200 Quadratmetern überschritten, so reduziert sich der Betrag der Förderung für jeden Quadratmeter um einen Prozentpunkt.
Bei einer Nutzfläche von 250 Quadratmetern ergibt das somit eine Verringerung von 50 Prozent. Bei mehr als 250 Quadratmetern kann kein Darlehen zur Förderung mehr gewillt werden.

Für die Gewährung des vollen Förderungsbetrags muss die förderbare Nutzfläche bei Eigenheimen zumindest 60 Quadratmeter betragen. Eine vorzeitige Rückzahlung der Wohnbauförderung ist für alle Landesdarlehen Burgenlands jederzeit möglich, teilweise sogar mit Nachlass.

Althausankauf
Der Kauf eines nicht geförderten Althauses wird finanziell durch ein Darlehen unterstützt, wenn das Haus mindestens seit 20 Jahren steht. Beim Kauf unter nahestehenden Personen ist eine Förderung ausgeschlossen (beispielsweise bei einem Kauf zwischen Geschwistern). Erforderlich ist auch das Vorlegen eines Energieausweises sowie eine erstrangige grundbücherliche Sicherstellung.

Die Höhe der Förderung beträgt 50 Prozent des förderbaren Kaufpreises, abhängig vom Heizwärmebedarf und beträgt maximal 40.000 Euro. Beim förderbaren Kaufpreis handelt es sich um den Kaufpreis abzüglich der ortsüblichen Grundstücks- und Inventarkosten.

Ankauf einer Eigentumswohnung
Die Höhe der Förderung beträgt 50 Prozent des förderbaren Kaufpreises, abhängig vom Heizwärmebedarf und maximal 40.000 Euro.
Wird ein Darlehen für den Ankauf gewährt, schließt das eine Förderung zur Sanierung nicht aus. Eine erstrangige grundbücherliche Sicherstellung ist zudem erforderlich. Weiters muss die Baubewilligung für die Immobilie mindestens 20 Jahre zurückliegen.Die Rückzahlung erfolgt in Form eines Annuitätenkredits halbjährlich, gestaffelt nach der Laufzeit.

Das Burgenland bietet weitere Fördermittel zur Sanierung, für junges oder barrierefreies Wohnen. Informationen erhält man beim Amt der Burgenländischen Landesregierung in Eisenstadt.

Wohnbauförderung Kärnten

Kontakt – Wohnbauförderung Kärnten
Amt der Kärntner Landesregierung
Abteilung 2 – Kompetenzzentrum Wirtschaft und Wohnbau
Mießtalerstraße 6
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: 050 536-12441
Fax.: 050 536-12440
E-Mail: Abt2.Wohnbau@ktn.gv.at

Gefördert wird in Kärnten die Errichtung von Immobilien als Eigenheim, von Wohnungen und der Ersterwerb von Wohnraum. Das Land vergibt zudem Eigenmittelersatzkredite.

Einkommensgrenzen der Wohnbauförderung in Kärnten

In Kärnten sind die Voraussetzungen für den Erhalt der Wohnbauförderung klar strukturiert. Es gilt ein von der Haushaltsgröße abhängiges höchstzulässiges Jahreseinkommen.
Handelt es sich um eine Person sind es 38.000 Euro, bei zwei Personen 55.000 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt werden zusätzlich 6.000 Euro gerechnet.

Die Förderung erfolgt durch Gewährung von

  • Förderungskrediten
  • Annuitätenzuschüssen und rückzahlbaren Annuitätenzuschüssen
  • Eigenmittelersatzkrediten
  • Zuschüssen
  • Wohnbeihilfe

Förderungen für die Schaffung von Wohnraum dürfen nur dann gewährt werden, wenn die Nutzfläche der Immobilie 130 Quadratmeter, bei mehr als fünf im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen 150 Quadratmeter nicht übersteigt. Wird die Wohnnutzfläche von 130 bzw. 150 Quadratmetern überschritten, ist keine Förderung möglich.

Die förderbare Nutzfläche beträgt je nach Haushaltsgröße

  • einer Person→ 50m²
  • zwei Personen→ 65m²
  • drei Personen→ 75m²
  • vier Personen→ 90m²
  • fünf Personen→ 105m²
  • sechs Personen→ 115m²
  • mehr als sechs Personen→ 125m²

Eine vorzeitige Rückzahlung der Förderung ist möglich und wird unter Umständen sogar mit Nachlässen von bis zu 25 Prozent belohnt. Für weitere Fragen und Informationen kann man sich an das Amt der Kärntner Landesregierung in Klagenfurt am Wörthersee wenden.

Wohnbauförderung Niederösterreich

Kontakt – Wohnbauförderung Niederösterreich
Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wohnungsförderung
Landhausplatz 1, Haus 7a
3109 St. Pölten
Tel: 02742/22133
Fax: 02742/9005-15800
E-Mail: post.f2auskunft@noel.gv.at

Einfach, sozial, natürlich: Die drei Prinzipien des niederösterreichischen Wohnbaumodells. Fördermodelle sind so einfach wie möglich gestaltet, die Umwelt und die Natur sollen dabei im Fokus stehen. Geholfen werden soll vor allem jenen, die auf Unterstützung angewiesen sind – beispielsweise junge Familien.

Wohnbauförderung Eigenheim Alt
Basis ist ein Darlehen des Landes Niederösterreich mit einer Laufzeit von 27,5 Jahren, welches mit reinem Prozent jährlich im Nachhinein verzinst wird. Die Darlehenshöhe ergibt sich aus einem Punktesystem für welches Faktoren wie nachhaltige Bauweise, Familienförderung und Lagequalität herangezogen werden.

Es wird großer Wert auf die Energieeffizienz gelegt, da diese den Schwerpunkt bei den Voraussetzungen für die Förderungen bildet. Es müssen beispielsweise Mindeststandards beim Heizwärmebedarf erfüllt werden. Zudem müssen innovative, klimarelevante Heizsysteme sowie eine eine Solar- oder Photovoltaikanlage verbaut werden. Die Immobilie muss bei Fertigstellung außerdem als Hauptwohnsitz genutzt werden.

Das Landesdarlehen sieht weiters Einkommensgrenzen vor, die nicht überschritten werden dürfen. Das Darlehen muss grundbücherlich sichergestellt werden.

In Niederösterreich werden weitere Fördermittel, beispielsweise für Wohnbauförderungen für Familien, Biomasseheizungen, Solar- und Wärmepumpen und Maßnahmen zur Sanierung angeboten. Informationen dazu und zur Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung erhält man beim Amt der niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Wohnbauförderung.

Wohnbauförderung Wien

Kontakt – Wohnbauförderung Wien
MA 50 – Magistrat der Stadt Wien
Muthgasse 62
1190 Wien
Telefon: +43 1 4000-74840
Fax:01-4000-99-74 896
E-Mail:wohnbeihilfe@ma50.wien.gv.at

Die Wohnbauförderung soll möglichst vielen Menschen ermöglichen, das eigene Heim zu gestalten und technisch in Schuss zu halten. Es werden darum Neubauprojekte, Ausbau- und Umbauarbeiten sowie bauliche Maßnahmen an Kleingartenhäusern gefördert.

Je nach Einkommen und Familiensituation sind die Förderungen gestaffelt. Es gibt außerdem spezielle Ökoförderungen für umweltschonende Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Damit soll ein Beitrag zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms der Stadt Wien geleistet werden.

1% -Landesdarlehen
In Wien kann man das Ein-Prozent-Darlehen beantragen. Dieses setzt sich aus der Bauskoten und Grundkostenförderung zusammen. Es ist zur Deckung von Bau- und Grundkosten gedacht und an feste Einkommensgrenzen gebunden. Der Antrag dafür muss bei zuständigen Kreditinstituten gestellt werden.

Informationen zu aktuellen Förderungsmöglichkeiten, deren Voraussetzungen und Bestimmungen erhält man im Amt der Wiener Landesregierung in Wien.

Wohnbauförderung Vorarlberg

Kontakt – Wohnbauförderung Vorarlberg
Info-Center Wohnbauförderung
Römerstraße 15,
6901 Bregenz
Info-Hotline: 05574/511-8080

Die Wohnbaufibeln Vorarlbergs besagen: “Wohnen ist Heimat – Leistbares Wohnen für Generationen”. Auch in Vorarlberg finden sich Maßnahmen zur Förderung der Wohnraumschaffung.
Abhängig sind diese Förderungen von Einkommen und sozialen Kriterien. Das Credo in Vorarlberg lautet: “Wer weniger verdient, bekommt mehr Förderung und wer mehr Kinder hat, bekommt ebenfalls einen höheren Förderungskredit.”

Günstige Landesdarlehen für Neubau und Kauf
Entscheidet man sich für den Kauf oder Bau eines Eigenheims, hat man die Chance auf eine Wohnbauförderung in Form eines günstigen Darlehens. Dafür müssen Einkommensgrenzen eingehalten werden.

Monatlich gelten daher folgende Nettoeinkommen als Grenze:

  • eine Person 3.100 Euro
  • zwei Personen 5.500 Euro

Das Einkommen von Kindern bis zum vollendeten 25. Lebensjahr wird bis zu einer Höhe von 800 Euro im Monat nicht berücksichtigt.

Neben dem Einkommen sind auch die Anzahl der Kinder, der Energiebedarf, die verwendeten Materialen und der Grundverbrauch relevant für eine Förderung. Beim gefördertem Wohnobjekt muss es sich um den Hauptwohnsitz handeln.
Es werden weiters nur Objekte gefördert, bei denen ein hocheffizientes, alternatives Energiesystem für Heizung und Warmwasserbereitung eingesetzt wird.

Die Wohnnutzfläche richtet sich nach der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen. Zugelassen sind Wohnnutzflächen bis 150 Quadratmeter bei einem Haushalt mit fünf Personen. Ab sechs Personen pro Haushalt ist die Nutzfläche mit 170 Quadratmetern begrenzt.

Für eine Förderung in Vorarlberg gibt es weiters ökologische Anforderungen. Man sollte sich daher unbedingt bei der zuständigen Behörde beraten lassen.

Wohnbauförderung Oberösterreich

Kontakt – Wohnbauförderung Oberösterreich
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Soziales und Gesundheit
Abteilung Wohnbauförderung LDZ
Bahnhofplatz 1
4021 Linz
Tel. 0732-7720-14143
email: wo.post@ooe.gv.at

Schwerpunkt der Förderungen des Landes Oberösterreich liegt in Eigenheimen. Weiters erhält man auch Fördermittel für energetische Sanierungen von Bestandsgebäuden.

Förderung mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen
In Oberösterreich wird die Errichtung von Eigenheimen durch Zuschüsse zu Hypothekarkrediten oder einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschüssen gefördert. Gleich wie in den anderen Bundesländern, ist auch hier das Einkommen eine wichtige Grundvoraussetzung.

Folgende Einkommensgrenzen dürfen nicht überschritten werden:

  • eine Person→ 37.000 Euro
  • zwei Personen→ 55.000 Euro
  • Person im Haushalt ohne Einkommen→ 5.000 Euro

Gefördert wird die Errichtung von Eigenheimen mit maximal zwei Wohnungen. Dabei muss jede Wohnungen mindestens 80 Quadratmeter aufweisen.

Weitere Informationen zur oberösterreichischen Wohnbauförderungen und deren vorzeitige Tilgungsmöglichkeiten erhält man im Amt der Oberösterreichischen Landesregierung in Linz oder auf deren Website.

Wohnbauförderung Steiermark

Kontakt – Wohnbauförderung Steiermark
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik; Energie und WohnbauLandhausgasse 7
8010 Graz
Tel: +43 (316) 877-3719
Fax: +43 (316) 877-3780
E-Mail:wohnbau@stmk.gv.at

Eigenheimförderung
Bei der Errichtung von Eigenheimen werden diese mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen gefördert. Gefördert wird die Neuerrichtung eines Eigenheims – wurde das Objekt bereits bezogen oder gibt es eine Fertigstellungsanzeige, ist keine Förderung möglich!

Beim Landesdarlehen der Steiermark handelt es sich um ein Darlehen mit einer Laufzeit von 20,5 Jahren. Dabei beträgt die jährliche Verzinsung 1 Prozent dekursiv. Voraussetzung für die Gewährung des Darlehens sind die ganzjährige Nutzung des Eigenheims, die positive Stellungsnahme einer amtlich anerkannten Energieberatungsstelle und eine grundbücherliche Sicherstellung.

In welcher Höhe wird gefördert?

  • Einpersonenhaushalt→ 30.000 Euro
  • Zweipersonenhaushalt→ 35.000 Euro
  • jede weitere Person im Haushalt→ 5.000 Euro
  • bei Umsetzungen besonderer ökologischer Maßnahmen→ maximal 8.000 Euro

Neben der Eigenheimförderung bietet das Land Steiermark Geschossbauförderungen, Unterstützungen für Jungfamilien, Ökoförderungen, Förderungen und Förderungen zur Sanierung. Informationen zu den Möglichkeiten in der Steiermark findet man online im Wohnbau-Portal der Steirischen Landesregierung und vor Ort in Graz.

Wohnbauförderung Tirol

Kontakt – Wohnbauförderung Tirol
Amt der Tiroler Landesregierung
Abteilung Wohnbauförderung
Eduard-Wallnöfer-Platz 3
6020 Innsbruck
Tel.: +43 512 508 2732
Fax.: +43 512 508 742735
E-Mail: wohnbaufoerderung@tirol.gv.at

Tirol bietet seinen Bewohnern ebenfalls Maßnahmen und Förderprogramme für den Kauf oder Bau eines Eigenheims.

Die Maßnahmen sind auch hier an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden:

  • eine Person→ 2.850 Euro
  • zwei Personen→ 4.650 Euro
  • drei Personen→ 5.000 Euro
  • vier Personen→ 5.350 Euro
  • jede weitere Person→ 350 Euro

Die Eigenheimförderung in Tirol
Neben dem Einkommen sind weitere Voraussetzungen für die Wohnbauförderung der Heizwärmebedarf und die Haustechnik. Als Fördermittel sind in der Regel Kredite mit einer Laufzeit von höchstens 39 Jahren oder ein Wohnbauscheck vorgesehen. Entscheidet man sich für den Scheck, sind keine Rückzahlungen notwendig.

Tirol bietet eine lange Liste an Fördermaßnahmen und Zusatzförderungen. Für nähere Informationen sollte man sich an das Amt der Tiroler Landesregierung in Innsbruck wenden.

Wohnbauförderung Salzburg

Kontakt – Wohnbauförderung Salzburg
Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen
Abteilung 10 – Wohnungswesen
Fanny von Lehnert – Straße 1
5010 Salzburg
Tel.: 0662 62 34 55
Fax: +43 662 8042-3888
E- Mail: wohnbaufoerderung@salzburg.gv.at

Das Land Salzburg bietet zusätzlich zu seinen Förderungsmaßnahmen einen Förderrechner. Mit dessen Hilfe können Interessenten klären, ob ihr Vorhaben (Bau, Kauf oder Sanierung) förderbar ist. Zudem empfiehlt das Salzburger Institut für Raumordnung eine ausführliche Beratung zur Wohnbauförderung.

Beim Kauf einer neu errichteten Immobilie haben nur begünstigte Personen Anspruch auf Geld vom Land. Das heißt, der Staatsbürger muss zehn Prozent an Eigenmittel und mindestens 20 Prozent an Fremdmittel zur Finanzierung vorlegen. Das geförderte Objekt darf bis zu dem Kaufzeitpunkt nicht bewohnt sein.

Will man sein Eigenheim selbst errichten, muss man ebenfalls als begünstigte Person anerkannt werden. Auch hier gelten zehn Prozent Eigenmittel und 20 Prozent Fremdkapital. Es handelt sich um eine Förderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses und wird je nach Familienverhältnissen ausgezahlt.
Fragen zur Wohnbauförderung in Salzburg werden im Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen oder auf dessen Website beantwortet.

Christina Weiß

Christina Weiß

Als ausgebildete Marktkommunikatorin befasst sich Christina seit einigen Jahren intensiv mit der Erstellung von optimalen Inhalten. Im Besonderen spezialisierte sie sich dabei auf das Texten von Finanz- und Rechtstexten, bei welchen ihr das wirtschaftliche Interesse, eine schnelle Auffassungsgabe und ihre klar strukturierte Arbeitsweise zugute kommen.

Hinweis:

Der Artikel wurde sorgfältig recherchiert. Dennoch kann keine Haftung für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte und weiterführenden Links übernommen werden.

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