Strom sparen

 
Die größten Stromfresser im Haushalt sind große Geräte wie der Kühlschrank, die Waschmaschine oder der Geschirrspüler. Aber auch das TV-Gerät und der Computer verbrauchen unnötig viel Energie. In vielen Haushalten sind jedoch die einfachen Stromspartricks bis heute noch nicht angekommen. Liegt das etwa daran, dass diese Tricks nicht wirklich effizient sind? Mitnichten! Lesen Sie hier, warum die einfachsten Stromspartricks das meiste Geld sparen können.

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Standby-Verlust kommt teuer

Im Standby-Modus verbrauchen Geräte weiterhin jede Menge Strom. So ergab eine europaweite Untersuchung zum Stromverbrauch privater Haushalte einen durch den Bereitschaftsmodus verursachten jährlichen Durchschnittsverlust von 305 kWh. Das sind in etwa 11% des gesamtjährlichen Stromverbrauchs pro Haushalt.

Das Institut für Elektrische Anlagen in Graz hat jedoch nicht nur den gesamteuropäischen Standby-Verlust berechnet, sondern hat auch ein Auge speziell auf österreichische Haushalte geworfen. Demzufolge verschwenden die ÖsterreicherInnen und Österreicher 230 kWh Strom jährlich. Das sind aufgerundet 40 Euro, die sich jeder Haushalt locker einsparen könnte, wenn er auf den Standby-Modus verzichtet.

Geräte immer vom Stromnetz trennen

So einfach kann Strom sparen sein: Wer seine Geräte nach der Verwendung vom Stromnetz trennt, kann in manchen Fällen bis zu 30 % Stromkosten einsparen. Ein Gerät im Standby-Modus kostet Ihnen dabei bis zu 10 Euro im Jahr! Es zahlt sich also tatsächlich aus, den Hauptschalter des TV-Gerätes nach Gebrauch zu betätigen und vor Urlaubsantritt alle Geräte abzudrehen.

Ganz abgesehen davon, was Sie damit für die ohnehin belastete Umwelt tun. Denn es ist nicht allein das Geld, das die Österreicher unnötigerweise beim Fester hinauswerfen. Im Land der Berge sorgen Haushalte mit ihrem Standby-Verlust für rund 350.000 Tonnen CO2, der in unsere Atmosphäre ausgestoßen, und für die globale Erwärmung und den Treibhauseffekt mitverantwortlich gemacht wird.

Ladegeräte vom Netz trennen

Hätten Sie es gewusst? Das Ladegerät Ihres SmartPhones, Ihres Rasierapparates oder Ihrer elektrischen Zahnbürste verbraucht Strom auch dann, wenn das Gerät nicht an der Strippe hängt. Ziehen Sie daher den Stecker nach dem Laden und sparen Sie mit diesem einfachen Stromspartrick Bares!

Kleingeräte nicht vergessen

Nehmen Sie auch Ihre Kleingeräte immer vom Netz! Auch, wenn das Einsparungspotenzial hier eher gering anzusetzen ist, verbraucht es gesamtheitlich betrachtet – von der Herstellung bis zur Entsorgung – viel zu viel graue Energie. Entfernen Sie die kleinen Stromfresser vom Netz, verringern Sie also den ökologischen Fußabdruck, den Sie – aber auch das Gerät selbst – hinterlassen.

Steckerleisten mit An- und Ausschalter verwenden

Ein weiterer einfacher Stromspartrick, der viel bringt, ist die Verwendung von Steckerleisten mit An- und Ausschalter. Oder gleich eine „Auto-Power-Off-Leiste“, die automatisch alle Geräte bei Nichtgebrauch des Hauptgerätes vom Netz nimmt.

Energieeffiziente Geräte kaufen

Wer sich von seinen alten Geräten trennt, und sich ein energieeffizientes Gerät anschafft, dem wird es mit mehr Geld in der Börse gedankt. Energie- und umweltbewusste Menschen achten beim Kauf ihrer Elektrogeräte auch auf das „Energy Star“ Siegel.

Energieeffizientes Leuchtmaterial verwenden

In Europa ist die Verwendung von Energiesparlampen seit dem Jahr 2008 gesetzlich verankert. Die klassische Glühbirne ist daher heute schon sehr selten in Privathaushalten zu entdecken. Energiesparlampen geraten aber durch ihren Gehalt an Quecksilber zunehmend in Verruf. Unbestritten kann der Quecksilberdampf, der bei Bruch der Energiesparlampe frei wird, gesundheitsschädigend auf Nerven und Gehirn wirken. Daher wird grundsätzlich zur Lüftung des Raumes und zur raschen Entsorgung der Scherben nach dem Bruch einer Energiesparlampe geraten (2). Inzwischen verwenden die Hersteller in vielen Fällen heute kein Quecksilbergas mehr, sondern sind auf andere, weniger bedenkliche Alternativen umgestiegen. Wer dennoch nicht so richtig warm wird mit der Energiesparlampe, der entscheidet sich alternativ für eine LED- oder Halogenlampe.

Ein Tipp zum Schluss: Gute Information ist heute so einfach zu bekommen. Wer sich nur eine Stunde Zeit nimmt, und sich mit allgemeinen Stromthemen zu beschäftigen, der holt durch seinen Wissensvorsprung mehr für sich heraus. Und wir reden hier nicht nur von dem guten Gewissen, sich ökologisch sinnvoll zu verhalten. Wir sprechen von einfach umzusetzenden Spartricks, die dazu beitragen, dass mehr Geld in der Börse bleibt.

Mario Schantl

Mario Schantl

Mario Schantl kann bereits jahrelange Erfahrung in der Finanz- und Immobilienbranche aufweisen. Als Inhaber und Geschäftsführer einer Agentur ist er mit dem Unternehmertum und wirtschaftlichen Aspekten bestens vertraut und der ideale Ansprechpartner wenn es sich um Steuern, Finanzen und Wohnraumfinanzierung handelt.

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