Fixkosten reduzieren im Haushalt

 

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Ein Tarifwechsel des Internetanbieters kann einiges an unnützen Kosten sparen. Quelle: bigstockphoto.com – Stockfoto-ID: 91139948 Copyright: style-photographs

In zu vielen Haushalten werden jedes Monat zahlreiche Euro verschwendet. Die Fixkosten zu reduzieren ist ein guter Weg seine Finanzen zu straffen. Gemäß Wirtschaftswissenschaftler sind wir alle rational entscheidende Wesen, die nach dem größten Nutzen bei geringsten Kosten streben. Dieses Konstrukt nennt sich „homo oeconomicus“. Die Realität sieht jedoch meist ganz anders aus. Jeden Tag treffen wir Entscheidungen, die alles andere als rational zu erklären sind. Früher wurde als Hauptproblem die asymmetrische Verteilung von Informationen gesehen. Durch die Möglichkeiten des Internets gilt diese Ausrede aber nicht mehr. Wir zeigen in diesem Beitrag auf, bei welchen Verträgen meist Einsparungspotential vorhanden ist und wie sich das Informationsproblem überbrücken lässt.

Hinweis: In dieser Betrachtung klammern wir die normalen Konsumausgaben für Lebensmittel oder Kleidung aus. Wir konzentrieren uns auf alle vertraglich festgesetzten Ausgaben.

Welche Probleme existierten früher beim Vergleichen?

In den alten Zeiten ohne Internet am Handy war es eine sehr zeitaufwändige Aufgabe alle möglichen Angebote miteinander zu vergleichen. Es mussten viele Broschüren gesammelt und alle Informationen analysiert werden. Oft war nach stundenlanger Rechnerei gar nicht klar, welche Police nun wirklich kosteneffizienter ist, da das Angebot zwar teurer scheint, aber gleichzeitig mehr Leistungen beinhaltet. Außerdem verstieß dieses langwierige Vergleichen einem wichtigen betriebswirtschaftlichen Grundprinzip. Die Kontrolle darf nicht mehr kosten als sie Nutzen bringen könnte. Wer stundenlang vergleicht um dann 5 Euro zu sparen, der hätte den Vergleich lieber gar nicht erst in Angriff genommen.

Wie lässt sich Sparpotential schnell identifizieren?

Heute erledigen die verschiedensten Rechner im Internet diese ehemals mühevolle Arbeit in buchstäblicher Lichtgeschwindigkeit. So können in den verschiedensten Bereichen der Haushaltsführung blitzschnell Sparpotentiale identifiziert werden:



In weiterer Folge verwenden wir das Beispiel des Internetanbieters als Muster für alle Möglichkeiten ein Sparpotential zu entdecken. Der Vorgang läuft nämlich in den anderen Kategorien ähnlich einfach ab.

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Zumindest einmal pro Jahr lohnt sich ein Vergleich der Verträge. um seine Fixkosten zu reduzieren. Quelle: bigstockphoto.com – Stockfoto-ID: 134406755 Copyright: Morganka

Wie kann beim Breitbandinternet gespart werden?

Zuerst müssen sich die Entscheider im Haushalt einige wichtige Fragen stellen, um später den idealen Internetanschluss auswählen zu können:

  • Wie viele Personen nutzen den Anschluss?
  • Wie wird das Internet hauptsächlich genutzt?
  • Welche Webseiten werden verwendet?
  • Werden viele Videos auf den Computern angesehen?
  • Wird viel mit Video telefoniert?
  • Wird auf den PCs gestreamt?
  • Wie viel wird regelmäßig upgeloaded?
  • Wird eher Upload oder Download benötigt?
  • Wie häufig wird das Internet benutzt?
  • Werden auch VPNs verwendet um sich beim Netzwerk der Arbeit einzuloggen?
  • Welche regionalen Anbieter stehen zur Verfügung?

Anlässlich all dieser Fragen kann festgestellt werden, welche Bandbreite für den Upload und für den Download notwendig ist. Sobald dies feststeht, bringt die Benutzung eines passenden Rechners sehr schnell eine Übersicht über die günstigsten Tarife und damit über das Einsparungspotential. Ein entsprechender Rechner findet sich beispielsweise bei www.breitbandinternetanbieter.at.

Tipp: Beziehen Sie unbedingt die regionalen Anbieter mit den in den Vergleich ein. In den ländlichen Gebieten haben zwar die Top-Unternehmen, wie A1 oder UPC die Nase vorne, aber im großstädtischen Gebiet sieht dies ganz anders aus. Zum Beispiel bietet Wien Energie ein hervorragendes Glasfasernetz zu einem unschlagbaren Kampfpreis. Ähnlich sieht es auch in Innsbruck mit der ansässigen IKB aus.

Leider wird gerade beim Internet oft ganz falsch kalkuliert. Weil vielleicht der Kabelanschluss im Paket inkludiert ist, werden viel zu hohe Bandbreiten gewählt. Wer beispielsweise nicht streamt, braucht keine 6 Mbit Upload und wer nur selten HD Videos ansieht und noch seltener große Datenmengen von einem Server saugt, der braucht auch keine 30 Mbit Downloadrate. Wer sich trotzdem für solche Pakete entscheidet, der kann gut und gerne 10 oder 20 Euro zu viel pro Monat bezahlen. Auf einen Vertragszeitraum von 24 Monaten gerechnet, kann sich dies schnell auf eine Summe von 480 Euro summieren.

Wo wird sonst noch zu viel ausgegeben?

Sehr wichtig ist eine ständige Kontrolle aller Versicherungspolicen. Bei all den verschiedenen Policen und Prämien wird Monat für Monat sehr viel Geld verschenkt. Nur durch folgende Fragen können diese Löcher im Haushaltsbudget gestopft werden. Versicherungen sorgen trotz jährlicher Prämien nämlich für einen Großteil der Fixkosten, bei denen sich Geld sparen lässt:

  • Werden die die richtigen Risiken abgedeckt?
  • Wie hoch sollte die Deckungssumme wirklich sein?
  • Besteht eine Überversicherung wegen zu vieler Bausteine?
  • Welche Bausteine verursachen die meisten Mehrkosten?
  • Wie muss das Auto tatsächlich versichert sein?
  • Ist eine Indexanpassung tatsächlich zielführend?
Tipp: Bei der Autoversicherung lassen sich die Fixkosten am besten reduzieren. Das jährliche Einsparungspotential beläuft sich hier auf mehrere hundert Euro pro Jahr.

Mario Schantl

Mario Schantl

Mario Schantl kann bereits jahrelange Erfahrung in der Finanz- und Immobilienbranche aufweisen. Als Inhaber und Geschäftsführer einer Agentur ist er mit dem Unternehmertum und wirtschaftlichen Aspekten bestens vertraut und der ideale Ansprechpartner wenn es sich um Steuern, Finanzen und Wohnraumfinanzierung handelt.

Hinweis:

Der Artikel wurde sorgfältig recherchiert. Dennoch kann keine Haftung für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte und weiterführenden Links übernommen werden.

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