Sparkonto

 
Die beste Möglichkeit um sein Geld immer verfügbar zu haben, aber die Unübersichtlichkeit eines Girokontos zu vermeiden, ist ein Sparkonto. Wir haben die besten Anbieter in Österreich verglichen und zeigen worauf man beim Abschluss achten sollte.

Was ist ein Sparkonto?

Sparkonto_Oesterreich
Je nach Sparkonto gibt es unterschiedliche Verzinsungen

 

Ein Sparkonto wird immer da verwendet, wo Gelder nicht längerfristig gebunden werden sollen. Früher hat man dazu in den meisten Fällen mit Sparbüchern gearbeitet. Heute geht das wesentlich komfortabler. Ein Sparkonto bekommt eine eigene Kontonummer und kann damit auch mittels Online Banking von zu Hause aus bedient werden. Die Zinsen unterscheiden sich vor allem in der Laufzeit. Es gibt Sparkonten die täglich verfügbar sind, man kann also wie bei einem klassischen Sparbuch jederzeit beheben und einzahlen, und es gibt Sparkonten die eine fixe Laufzeit haben. Hier gibt es bis zu 72 Monate. Wenn ein gebundenes Sparkonto verwendet wird und dennoch vorher abgehoben werden soll, sind sogenannte Vorschusszinsen fällig. Diese entsprechen meist einem 1/4 der Guthabenzinsen. Allerdings erst für einen Betrag der 2.000,- EUR übersteigt. Bis dorthin kann man jederzeit gratis abheben.

Welche Anbieter gibt es in Österreich?

Alle Haus- bzw. Filialbanken bieten mittlerweile Sparkonten an, der Vorteil hier ist dass Übertragungen vom Girokonto auf das Sparkonto und umgekehrt meist gratis sind. Leider sind die Zinsen die man bei diesen Banken erhält, vor allem bei der jetzigen Niedrigzinsphase, sehr niedrig.

Vergleich_Sparen
Vor Abschluss sollte man sich das beste Angebot von Filial- und Direktbanken suchen.

Etwas besser sieht es hier bei den Direktbanken aus, die es am Markt gibt. Eines der günstigsten Angebote hat momentan die Santander Consumer Bank. Aber auch die ING-Diba oder die easybank haben gute Konditionen für ihre Kunden parat. Am besten vergleicht man auf einem der vielen Sparrechner, die man im Internet findet. Dort findet man jederzeit die aktuell günstigsten Anbieter und kann sich seine gewünschte Laufzeit von flexibel bis zu 72 Monaten aussuchen.

Der große Vorteil vieler Direktbanken sind nicht nur die guten Konditionen, sondern auch der unbürokratische Abschluss. Diesen kann man einfach über das Internet abwickeln.

Wofür lieber kein Sparkonto eröffnen?

Ein Sparkonto ist natürlich kein Alleskönner unter den Geldanlageformen. Es gibt einige Themen bei denen man sich besser einer anderen Sparform bedient. Beispiele hierfür sind längere Bindungen, die dann mit höheren Zinsen einhergehen. Hierbei bieten sich andere Varianten wie ein Bausparvertrag oder Lebensversicherungen eher an. Für den Zahlungsverkehr, wie er am Girokonto herrscht, ist ein Sparkonto auch ungeeignet.

Wenn man das Sparkonto für jemand anderen anlegt, ist unter Umständen ein Sparbuch die elegantere Form. Dieses kann physisch an eine andere Person mit dem Kennwort weitergegeben werden, ohne jegliche Bürokratie. Ein Sparkonto könnte man zwar auch übertragen, hat aber natürlich nicht den selben Reiz wie ein Sparbuch das übergeben wird.

Welche Einzahlungsformen gibt es?

Sparkonten kann man auf folgende Arten besparen:

  • Einmalig (meist gibt es Mindesteinlagen die man einhalten muss)
  • Laufende Zahlung (also klassisches Ansparen)
  • Als Abschöpfungsauftrag

Einen Abschöpfungsauftrag richtet man am Girokonto ein und gibt als Ziel das Sparkonto an. Dabei wird festgelegt dass der Rest eines bestimmten Geldbetrages zu einem ausgesuchten Datum auf das Sparkonto überwiesen wird. Beispielsweise sollen am letzten des Monats höchstens 500,- EUR am Girokonto verbleiben. Sind zu diesem Zeitpunkt 1.500,- EUR am Konto, werden die überschüssigen 1.000,- EUR auf das Sparkonto überwiesen. Man sollte aber darauf achten, dass die Gehälter sehr oft ein paar Tage vor dem eigentlichen Verfügbarkeitsdatum auf das Konto kommen. Da kann es schnell passieren, dass das Konto unabsichtlich zu Monatsbeginn geleert wird.

 

Quellen:
www.easybank.at

Mario Schantl

Mario Schantl

Mario Schantl kann bereits jahrelange Erfahrung in der Finanz- und Immobilienbranche aufweisen. Als Inhaber und Geschäftsführer einer Agentur ist er mit dem Unternehmertum und wirtschaftlichen Aspekten bestens vertraut und der ideale Ansprechpartner wenn es sich um Steuern, Finanzen und Wohnraumfinanzierung handelt.