Geld sparen im Haushalt

Nicht nur unter den Neujahrsvorsätzen ist es immer wieder ein Thema. Viele nehmen sich vor, weniger Geld im Haushalt auszugeben. Dass das in der Praxis nicht immer leicht ist, wissen die meisten. Hier finden Sie daher unsere Top-Tipps zum sparen im Haushalt:

Frische Wäsche erfordert keineswegs technische Höchstleistungen

Die eigene Wäsche bei einer Temperatur von 90 Grad zu waschen, ist nur in den seltensten Fällen notwendig. Keime jedweder Art lassen sich bereits mit 60 Grad erfolgreich abtöten. Darüber hinaus sind moderne Kompaktwaschmittel mit einer derart großen Reinigungskraft ausgestattet, dass die Wäsche bei einer Temperatur zwischen 30 und 40 Grad anstandslos sauber wird. Gleichzeitig spart eine niedrigere Waschtemperatur Energie und damit bares Geld.

Unscheinbare Stromfresser im Haushalt

Sollten Sie dazu neigen, elektronische Geräte nach deren Gebrauch nicht abzuschalten und damit nach einer gewissen Zeit den Stand-by-Modus auszulösen, gehören Sie eindeutig zu den Kandidaten, die über das gesamte Jahr hinweg viel Geld sparen können. Nutzen Sie außerdem bei Lampen ausschließlich Energiesparleuchten. Diese halten im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen nicht nur wesentlich länger, sondern erzielen ebenfalls nahezu identische Lichtverhältnisse in ihren eigenen vier Wänden.

Beim Kühlschrank Geld sparen

haushalt-sparen
Wer im Haushalt sparen kann, hilft auch der Natur.

Selbst wenn der Thermostat des Kühlschranks auf Stufe 1 steht, bleiben die gelagerten Lebensmittel frisch. Wenn Sie Ihr Tiefkühlfach zudem in regelmäßigen Abständen entfrosten und das Eis abtauen lassen, sparen Sie für tiefgekühlte Nahrungsmittel viel Energie. Ihm Rahmen des Kühlprozesses spielt die Platzierung des Kühlschrank ebenfalls eine wichtige Rolle: Stellen Sie Ihren Kühlschrank etwas entfernt von Ihrem Herd, Backofen oder Ihrer Spülmaschine auf. Kühlschränke mit einer „A++“-Markierung sind extrem sparsame Zeitgenossen. „B“-Kühlschränke sollten Sie hingegen bei Ihrer Kaufentscheidung tunlichst meiden. Diese verbrauchen deutlich mehr Strom und rentieren sich auf eine durchschnittliche Lebensdauer eines Kühlschranks mehrfach.

Gut und günstig kochen

Nutzen Sie für Mahlzeiten, die eine Garzeit von mehr als 20 Minuten vorsehen, hochwertige Schnellkochtöpfe. Durch den Einsatz dieser Küchenhelfer sparen Sie nicht nur viel Zeit, sondern auch jede Menge Energie. In diesem Zusammenhang ist es ratsam, Wasser in einem handelsüblichen Wasserkocher zu verkochen, statt auf die Energie des Herds zu setzen. Legen Sie immer einen Deckel auf die im Einsatz befindlichen Töpfe oder Pfannen, sodass die erzeugte Wärme nicht entweichen kann und das Essen je nach Bedarf schmackhaft werden lässt. Wenn Sie Gerichte im Backofen zubereiten, sollten Sie so selten wie möglich die Türe öffnen – es gehen rund 20 Prozent der Wärme verloren. Stolze Besitzer einer Mikrowelle neigen hierbei in der Regel oft dazu, Tiefgefrorenes darin aufzutauen, was wiederum ebenfalls einen hohen Energie- bzw. Stromaufwand erfordert. Stellen Sie stattdessen das jeweilige Tiefkühlprodukt rechtzeitig an die Luft und lassen Sie es über den Tag hinweg auftauen.

Mobilfunkverträge prüfen und sparen

Die Telekommunikationsbranche erlebte insbesondere in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen noch nie da gewesenen Aufschwung. Technische Errungenschaften, wie zum Beispiel das Internet, Smartphones oder Tablets sowie automatisierte Haushalte halten zunehmend stärker in unseren Alltag Einzug. Aufgrund des großen Marktes sprießen neue Anbieter nahezu Täglich aus dem Boden und wollen ihre Produkte an die Verbraucher bringen. Ein aktueller Preisvergleich lohnt sich hier in jedem Fall. Nutzen Sie diesen Umstand für sich und sparen Sie pro Monat im Durchschnitt zwischen 10 und 20 Euro.

Heute geht es nicht nur um die Einsparung bei günstigeren Verträgen, auch mobiles Internet mit Wertkarten ist bereits möglich. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn mit dem entsprechenden Gerät nur gelegentlich gesurft wird. Mehr dazu: http://www.mobilfunkinternet.at/wertkarten/.

Heizkosten intelligent senken und profitieren

heizung-geld
Die Ausgaben für die Heizung verschlingen viel Geld.

Viele Verbraucher heizen ihre Wohnräume während der kalten Wintermonate auf 22 Grad Celsius oder gar mehr auf. Energieexperten haben in diesem Zusammenhang festgestellt, dass im Winter eine Innentemperatur zwischen 18 und 22 Grad Celsius vollkommen ausreicht und dabei pro Grad eine Ersparnis von sechs Prozent nach sich zieht. Sollten Sie zu den Personen gehören, die Ihre installierten Heizkörper regelmäßig entlüften, sind Sie ein Vorbild für alle Umweltschützer dieser Welt und können zugleich bares Geld sparen.

Vor dem Einkauf ist nach dem Einkauf

Gehen Sie niemals hungrig Einkaufen! Ihr Konto wird es Ihnen schon sehr bald danken. Gut strukturierte Haushälter erstellen sich über einen fest definierten Zeitraum – meistens eine Woche – eine Einkaufsliste und halten sich im Anschluss strikt an diese. Auch hier ist der Konkurrenzdruck unter den einzelnen Anbietern derart hoch, dass sich dem Verbraucher eine Übermacht an Sonderangeboten sowie Gutschein-Coupons entgegen stellt. Passen Sie an dieser Stelle jedoch vor sogenannten „Discount-Fallen“ auf – nicht alles ist Gold, was glänzt. Zudem kann es schnell teurer werden, jedem Schnäppchen hinterher zu fahren, die Kosten für den Weg sind nicht zu vernachlässigen. Wer nur etwas mehr mit Bedacht und Plan einkauft, hat seine Haushalts Ausgaben deutlich geschont.

Auch sinnvoll ist ein Haushaltsbuch. Hierin kann man alle Ausgaben die den Haushalt betreffen genau mitschreiben und so die größten Geldausgaben identifizieren.

Hier finden Sie mehr Infos zu diesem Thema: http://www.diesparratgeber.de/sparmagazin/sparen-ratgeber/Sparen_beim_Einkaufen_7/

Diese Spartipps helfen sofort

Um Geld im Haushalt sparen zu können, bedarf es keineswegs der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Es kommt vielmehr darauf an, dass Sie sich bzw. Ihr Komsumverhalten etwas stärker, als es sonst üblich war, unter die Lupe nehmen. Orientieren Sie sich deshalb an folgenden Eckpunkten, um in Zukunft Geld sparen zu können:

  • Herd, Kühlschrank und Backofen können echte Stromfresser sein
  • Achte Sie auf die richtige Temperatureinstellung Ihrer Heizung
  • Gehen Sie mit einem guten Plan Ihre Lebensmittel einkaufen
  • Lokalisieren Sie unscheinbare wirkende Stromfresser
  • Zeigen Sie sich flexibel und stellen Sie bestimmte Kostenpositionen in Frage

Wenn Sie danach das ersparte sicher Veranlagen möchten, könnten Sie unseren Artikel über Tagesgeldkonto lesen.

10 Mythen zum Thema Strom sparen im Haushalt gibt es hier:
http://www.wohn-journal.at/10-mythen-ueber-strom-sparen-im-haushalt/

 

Mario Schantl

Mario Schantl

Mario Schantl kann bereits jahrelange Erfahrung in der Finanz- und Immobilienbranche aufweisen. Als Inhaber und Geschäftsführer einer Agentur ist er mit dem Unternehmertum und wirtschaftlichen Aspekten bestens vertraut und der ideale Ansprechpartner wenn es sich um Steuern, Finanzen und Wohnraumfinanzierung handelt.

Hinweis:

Der Artikel wurde sorgfältig recherchiert. Dennoch kann keine Haftung für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte und weiterführenden Links übernommen werden.

*Affiliate Links:

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Informationen neutral und ohne Werbezuschüsse zu recherchieren und unseren Lesern zur Verfügung zu stellen. Um das zu gewährleisten verwenden wir Affiliate Links.

Wenn Sie über diese Links surfen, erhalten wir Zuschüsse die das Portal unterstützen.

Nichts mehr verpassen Newsletter anmelden!

Ja, ich möchte einmal monatlich aktuelle Finanzinfos erhalten. Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich.

Diese Webseite verwendet Cookies, um das beste Nutzererlebnis für Dich zu gewährleisten! Mehr erfahren